Kisten im Keller frei von muffigem Geruch halten

Landschaftsillustration

Im Keller sammeln sich im Lauf der Jahre viele Kisten an: Weihnachtsschmuck, Kinderkleider, Bücher, Campingzubehör. Öffnet man sie später, riecht der Inhalt manchmal dumpf und abgestanden. Meist liegt es nicht an den Gegenständen selbst, sondern an der Luft im Keller, die kühl ist, sich selten bewegt und Feuchtigkeit in Karton und Stoff hineinzieht.

Verwenden Sie für alles, was länger im Keller bleibt, Kisten aus Kunststoff mit gut schliessendem Deckel statt Kartons. Karton nimmt Feuchtigkeit auf und gibt Geruch weiter, während Kunststoff geschlossen bleibt. Wichtiger als die Kiste ist allerdings der Inhalt: Legen Sie nur Dinge hinein, die wirklich trocken sind, und lassen Sie gewaschene Textilien vorher gründlich an der Luft trocknen. Decken, Kissen und Kleider halten sich in einem luftdurchlässigen Baumwollsack oft besser als in einer dicht verschlossenen Tüte.

Stellen Sie die Kisten nicht direkt auf den Kellerboden, sondern auf Regale, Latten oder Paletten, sodass die Luft darunter zirkulieren kann. Lassen Sie ausserdem etwas Abstand zur Wand, besonders zu einer Aussenwand, die im Winter kalt wird. So hat die Luft Platz, um sich zu bewegen, und die Kisten bleiben trockener.

Ein Blick von Zeit zu Zeit

Packen Sie die Kisten nicht bis zum Rand voll, weil eng gepresste Textilien und Papiere kaum Luft bekommen. Ein kleiner Rest Platz im Innern hilft, den Geruch niedrig zu halten. Beschriften Sie die Kisten deutlich, damit Sie nicht ständig alles öffnen müssen, um etwas zu finden.

Kontrollieren Sie den Keller ein paarmal im Jahr. Öffnen Sie ein paar Kisten, lassen Sie den Inhalt kurz Luft bekommen und riechen Sie daran. Lüften Sie den Kellerraum, wenn die Luft draussen trocken ist, und lassen Sie die Fenster an feuchten Tagen lieber zu.

Nehmen Sie beim Aufräumen alles heraus, was Sie nicht mehr brauchen. Ein Keller mit weniger Inhalt lässt sich leichter frisch halten, und jede Kiste, die nicht mehr da ist, macht mehr Platz für Luft. Auch ein kurzer Rundgang mit dem Besen hinter den Regalen hilft, denn dort staut sich die Luft besonders gern, und in vergessenen Ecken sammelt sich schnell Staub.