Die Luft im kleinen Homeoffice den ganzen Tag über frisch halten

Landschaftsillustration

Ein kleiner Raum, der den ganzen Tag über als Arbeitsplatz genutzt wird, sammelt schnell verbrauchte Luft, besonders wenn die Tür meist geschlossen bleibt, um Ruhe für Videoanrufe zu haben. Nach einigen Stunden wird die Luft merklich schwerer, ohne dass man es sofort bewusst bemerkt.

Öffnen Sie das Fenster für einige Minuten, sobald sich eine Pause anbietet, etwa zwischen zwei Aufgaben oder nach einem Telefonat. Kurze, aber regelmäßige Lüftungspausen halten die Luft insgesamt frischer, als wenn nur einmal am Tag lange gelüftet wird.

Stellen Sie den Schreibtisch, wenn möglich, so auf, dass beim Lüften ein leichter Durchzug durch den Raum entsteht, etwa indem zusätzlich die Tür zum Flur geöffnet wird. Das beschleunigt den Luftaustausch erheblich im Vergleich zu einem einzelnen gekippten Fenster.

Kleine Gewohnheiten über den Tag verteilt

Nutzen Sie den Gang zur Küche oder zum Drucker als kleinen Anlass, um gleichzeitig kurz ein Fenster zu öffnen, statt das Lüften als eigene Aufgabe zu betrachten. So wird es Teil der ohnehin vorhandenen Bewegung im Tagesverlauf.

Vermeiden Sie es, Pflanzen, Papierstapel und Kabel den kompletten Luftraum des Zimmers einnehmen zu lassen, da wenig freie Fläche auch die Luftzirkulation im Raum spürbar einschränkt. Etwas Ordnung unterstützt eine bessere Durchlüftung ganz ohne zusätzlichen Aufwand.

Am Ende des Arbeitstages lohnt sich eine letzte, gründliche Lüftung, bevor der Raum für den Abend verlassen wird. So beginnt der nächste Arbeitstag bereits mit merklich frischerer Luft, statt mit der abgestandenen Luft vom Vortag.

Kleine Details mit großer Wirkung

Stellen Sie eine Tasse oder Flasche stets in Reichweite des Schreibtisches, denn ausreichend zu trinken hält nicht nur den Kopf klar, sondern verhindert auch, dass der Raum für jede Kleinigkeit verlassen und die Tür lange geschlossen bleibt.

Räumen Sie benutztes Geschirr und Verpackungen am selben Tag aus dem Zimmer, statt sie über Nacht stehen zu lassen, denn auch kleine Essensreste können zur allgemein schweren Luft in einem kleinen Raum beitragen.