Esszimmersessel abwischen, wo sich Essensreste und Fingerabdrücke festsetzen

Landschaftsillustration

Die Sessel rund um den Esstisch werden bei jeder Mahlzeit angefasst, zurückgeschoben und angelehnt, und bei Familien mit Kindern treffen sie auch gern ein paar Spritzer. Mit der Zeit setzen sich an Lehnen, Kanten und Beinen feine Rückstände fest, die kaum auffallen, bis sie sich häufen. Dann fühlen sich die Sessel klebrig an, und der ganze Essbereich wirkt weniger einladend. Ein paar kleine Gewohnheiten genügen, damit es gar nicht so weit kommt.

Wischen Sie die Sessel nach dem Essen kurz mit einem feuchten Tuch ab, vor allem dort, wo Hände und Ärmel während der Mahlzeit am häufigsten liegen. Das sind meist die Oberkante der Lehne und die Armlehnen. Dieser kurze Handgriff verhindert, dass sich Fingerabdrücke und kleine Flecken über die Woche festsetzen. Ein zweites, trockenes Tuch nimmt die Feuchtigkeit gleich wieder mit. Wer nach dem Essen ohnehin den Tisch abräumt, kann die Sessel gleich miterledigen, dann wird daraus kein eigener Putztermin.

Achten Sie besonders auf die Übergänge zwischen Sitzfläche und Lehne, denn dort bleiben Krümel und kleine Reste gern hängen, ohne dass man sie auf den ersten Blick sieht. Eine kleine, weiche Bürste kommt auch in schmale Zwischenräume und in geflochtene oder geschnitzte Teile. Zum Schluss lohnt sich ein Blick auf die Sesselbeine, an denen sich Staub und Schmutz vom Boden sammeln.

Das Material entscheidet

Sessel mit Stoffbezug brauchen eine andere Pflege als solche aus Holz, Kunststoff oder Metall, deshalb lohnt sich ein kurzer Gedanke an das Material. Bei Stoff gilt: lieber ein gut ausgewrungenes Tuch und vorsichtiges Tupfen als nasses Reiben, das den Fleck nur verteilt. Holz verträgt ein feuchtes Tuch gut, sollte danach aber nicht nass stehen bleiben, sondern gleich trocken gewischt werden.

Werfen Sie gelegentlich einen Blick auf die Unterseite der Sitzfläche, denn dort sammeln sich erstaunlich oft Reste, vor allem bei Sesseln, auf denen Kinder sitzen. Legen Sie sich eine kurze, feste Routine zurecht, etwa jeden Sonntag nach dem Frühstück, statt nur auf sichtbare Flecken zu reagieren. Kinder können dabei mithelfen und die Lehnen selbst abwischen, das macht die Sache leichter. So bleiben die Sessel dauerhaft angenehm anzufassen, und der Essplatz bleibt einladend.