Fisch- und Fleischabfälle bis zum Mülltag im Gefrierschrank aufbewahren

Landschaftsillustration

Fisch- und Fleischreste beginnen schneller zu riechen als fast alle anderen Küchenabfälle, vor allem an warmen Tagen. Liegen sie im Mistkübel in der Küche und der nächste Abholtag ist noch weit entfernt, wird der Geruch bald spürbar, sobald man den Deckel hebt. Eine einfache Gewohnheit löst das Problem, ohne dass man ständig hinaustragen muss: Die Abfälle wandern bis zum Müllabfuhrtag in den Gefrierschrank.

Geben Sie die Reste in ein kleines Sackerl oder in eine Dose mit Deckel und verschließen Sie es gut. Legen Sie es in ein eigenes Fach im Tiefkühler, statt es im warmen Mistkübel liegen zu lassen. Kälte bremst den Verfall so stark, dass kaum noch Geruch entsteht. Auch Fischgräten, Knochen und Schalen von Meeresfrüchten lassen sich auf diese Weise gut sammeln, bis es Zeit ist, sie loszuwerden.

Beschriften Sie das Sackerl kurz mit einem Stift, damit es nicht mit echten Lebensmitteln verwechselt wird, besonders wenn mehrere Personen im Haushalt den Tiefkühler nutzen. Ein fester, immer gleicher Platz in einer Ecke hilft ebenfalls, denn dann weiß jeder sofort, was dort liegt. Eine Dose eignet sich besonders gut, weil sie sich leicht ausspülen lässt. Ein zweites, kleines Sackerl darüber hält den Geruch zusätzlich zurück.

Am Tag der Müllabfuhr

Nehmen Sie das Sackerl erst kurz vor dem Hinausbringen aus dem Tiefkühler, damit es möglichst kalt bleibt und auf dem kurzen Weg zum Mistkübel im Hof nichts riecht. Gerade an heißen Tagen macht das den größten Unterschied, weil der Geruch sonst schon nach kurzer Zeit im Hof hängt. Werfen Sie es in die Tonne, die bei Ihnen dafür vorgesehen ist. Spülen Sie eine wiederverwendbare Dose danach mit heißem Wasser und etwas Spülmittel aus und lassen Sie sie gut trocknen, bevor sie wieder in den Schrank wandert.

Wischen Sie das Fach im Gefrierschrank, in dem das Sackerl gelegen hat, von Zeit zu Zeit mit einem feuchten Tuch ab, auch wenn nichts ausgelaufen ist. Das verhindert, dass sich unbemerkt doch ein Geruch bildet. Besonders praktisch ist die Methode in ländlichen Gegenden, wo zwischen zwei Abholterminen viel Zeit vergeht. Mit einem festen Platz im Tiefkühler wird sie rasch zur Selbstverständlichkeit.